Polyquest
POLYQUEST AG
Flurstrasse 26
CH-3014 Bern

Tel.  +41-(0)31 335 64 00
Fax  +41-(0)31 332 22 62

NEWSLETTER
assets/Uploads/_resampled/SetWidth718-globewelt-dermarktforschung2.jpg

Online-Research

Markt- und Sozialforschung im Internet

 

Internet-Befragungen

Online-Befragungen sind im Trend. Das Medium Internet erfreut sich grosser Beliebtheit, sowohl bei Auftraggebern wie auch bei den Befragten selbst. Und das zu Recht! Dank unserer langjährigen Erfahrung und stetiger Entwicklung innovativer Forschungsmethoden, lassen sich heute vielfältige Marktforschungsprojekte massgeschneidert und zielgenau als Online-Befragung realisieren. Das spart Kosten und Zeit und eröffnet neue Möglichkeiten in der Umfrage-Forschung. Die Online-Befragung ist ein effizientes Instrument für die Befragung von per E-Mail adressierbaren Zielgruppen (z.B. Kunden, Mitarbeitende).

Die wichtigsten Vorteile im Überblick:

  • Anders als bei telefonischen oder schriftlichen Befragungen sind die Kosten für Umfragen weniger stark von der Interviewzahl bestimmt. Sie können also eine grössere Anzahl Zielpersonen zu vergleichsweise niedrigen Kosten befragen.
  • Die Zielpersonen bestimmen selbst, wann und wo sie an der Befragung teilnehmen möchten. Das steigert die Bereitschaft, an der Befragung teilzunehmen und den Fragebogen vollständig auszufüllen, was die Qualität der Umfrage merklich erhöht.
  • Intelligente Filterführung und das Einblenden bereits erfasster Daten reduzieren den Aufwand für das Ausfüllen der Fragebogen. Qualität und Effizienz der Befragung werden so gesteigert.
  • Die erhobenen Daten lassen sich in Echtzeit kontrollieren. Das Erhebungsdesign (z.B. Quotenvorgabe) kann dadurch dynamisch angepasst und optimiert werden.

Selbstverständlich bieten wir auch für internationale Befragungen ein Online-Panel an. In Zusammenarbeit mit führenden Panel-Spezialisten erreichen wir über 6 Millionen Panel-TeilnehmerInnen weltweit.

Qualität von Online-Befragungen

Auch wenn sich Online-Befragungen schnell und unkompliziert realisieren lassen –manchmal sogar in Eigenregie ohne Hilfe von Umfrage-Spezialisten – ist die Qualität der erhobenen Daten und deren exakte Interpretation oft nicht gegeben. Sehr oft sind dafür Probleme bei der Stichprobenqualität oder Mängel bei der Fragenformulierung verantwortlich.

Sehr oft ist nämlich nicht bekannt, wer eigentlich genau geantwortet hat und ob die Antworten ein repräsentatives Bild ergeben. Zudem ist die Fragebogengestaltung und die Fragenformulierung sehr anspruchsvoll, da im Unterschied zu telefonischen oder persönlichen Interviews kein Einfluss auf die Interviewsituation mehr genommen werden kann.

Qualitativ unzureichende Befragungen und nicht fachgerechte Interpretationen können zu kostspieligen Fehlentscheidungen führen. Die Investition in hochwertige Umfragen zahlt sich in treffenden Entscheidungen wieder aus. Polyquest steht für massgeschneiderte und für Ihre Fragestellung optimal konzipierte Umfragen. Unsere fachmännische Dateninterpretation und die gemeinsame Diskussion der Ergebnisse mit Ihnen, bieten Ihnen beste Grundlagen, um Ihre strategischen Entscheidungen zu treffen.

Online-Befragung oder Telefon-Interviews? - Entscheidende Fragen für die Methodenwahl

Online-Befragungen sind aus der modernen Marktforschung nicht mehr wegzudenken. Sie haben in den vergangenen Jahren einen starken Boom erlebt. Nicht selten werden heute Befragungen elektronisch durchgeführt, die früher telefonisch oder postalisch erfolgten.  Da gilt es einmal genauer hinzuschauen, welche Vor- oder auch Nachteile man sich mit Online-Befragungen im Vergleich zu den beiden anderen Methoden einhandelt.

Online-Befragungen sind rasch und kostengünstig durchführbar. Dies ermöglicht es auch mit oftmals kleinem Budget eine Umfrage in Auftrag zu geben. Innerhalb weniger Tage erhält man die Ergebnisse, was in unserer schnelllebigen Zeit ein nicht zu unterschätzender Vorteil bedeutet. Dies gilt ganz speziell beim Einsatz von Online-Panels, die auf einen vorrekrutierten Pool von 'umfragewilligen' Personen zurückgreifen können. Auch wir bei Polyquest arbeiten sehr häufig mit Online-Befragungen und nutzen Online-Panels.

Hin und wieder sind wir jedoch mit dem Dilemma konfrontiert, dass aus Kostengründen Kunden eine Online-Befragung durchführen möchten, obwohl dieses Instrumentarium dafür nicht geeignet ist. Wir möchten deshalb ein zwei klassische Fälle darlegen, die aufzeigen, weshalb eine Online-Befragung nicht in jedem Fall sinnvoll ist.

Spontane Bekanntheiten lassen sich nicht mit Online-Umfragen messen

Die spontane Bekanntheit einer Marke oder eines Produkts ist eine entscheidende Kennzahl, ob das Produkt oder die Marke 'Top oft the mind' sind, also einem spontan in den Sinn kommen. Produkte und Marken mit einer hohen spontanen  Bekanntheit haben eine höhere Kaufwahrscheinlichkeit als jene mit tiefer Spontanbekanntheit.

In Online-Befragungen lassen sich spontane Bekanntheiten schlecht messen, weil die Befragten einerseits Zeit zum Überlegen haben, andererseits noch weitere Personen im Umfeld fragen können. So resultieren tendenziell zu hohe Werte. Zudem wirkt sich einer der grössten Nachteile der Onlineumfragen aus, die unkontrollierbare Interviewsituation. In Tat und Wahrheit lässt sich nicht genau bestimmen, wer den Fragebogen ausgefüllt hat und in welchem Umfeld das Ausfüllen erfolgte. Zur Messung spontaner Bekanntheiten ist eine telefonische Befragung die bessere Wahl.

Business-to-Business-Befragungen per Onlinebefragung sind sehr anspruchsvoll

Die unkontrollierbare Interviewsituation macht viele Business-to-Business-Befragungen (Befragungen bei Unternehmen) oft schwierig bis unmöglich. Speziell schwierig sind solche Umfragen, wenn die Zuständigkeiten der zu befragenden Personen nicht eindeutig bekannt sind. Angenommen, Sie möchten eine Umfrage bei Budgetverantwortlichen für Werbekampagnen durchführen. Selbst wenn Adressen der Kontaktpersonen vorhanden sind ist es in vielen Fällen keineswegs klar, wer die Entscheide tatsächlich trifft. Ist es der Geschäftsführer, der Marketingleiter, der Verkaufsleiter, der Werbeleiter, der Leiter der PR-Abteilung oder ein Product Manager oder sind es alle zusammen? In solchen Fällen empfehlen wir, die Entscheiderfrage bzw. Zuständigkeitsfrage vorgängig telefonisch abzuklären. Tut man dies nicht kann die Befragung möglicherweise wertlos werden, weil die falschen Personen antworten oder viele Fragen nicht beantwortet werden, weil den angeschriebenen Personen die Kompetenzen oder Sachkenntnisse fehlen.

Die beiden Beispiele sollen zeigen, dass Onlineumfragen nicht einfach aus Kostengründen unbesehen eingesetzt werden dürfen. Die Gefahr, unbrauchbare Ergebnisse zu erhalten, ist ohne eine seriöse Analyse der Fragestellung und der dafür geeigneten Instrumente gross. Deshalb unterstützen wir alle unsere Kunden gerne bei der Suche nach der geeigneten Methode.